MyPod – 10 Top Titel von Alfonso Siegrist

12.09.18

Mitinhaber und Programmverantwortlicher Mascotte Zürich, Booking Plaza Klub, Gründer und Partner Dig It Konzertguide, Beteiligung an diversen weiteren Locations in Zürich, Jurymitglied Basler Pop-Preis 2018

The Beatles – A Day In The Life (1967)

Für mich wohl die für immer beste Band der Welt ... hier mit dem wohl besten Song aller Zeiten. Keine Band hat so viele Schranken eingerissen, Rekorde gebrochen, und mit Kreativität, Innovation und Genie die Musikgeschichte in einem solchen Masse umgeschrieben und geprägt wie die Fab Four aus Liverpool.

Neil Young – Hey Hey, My My (1979)

Neil Young, für immer einer meiner Helden ... Nicht weil er ein unverbesserlicher Hippie ist, oder ein genialer Gitarrist... seine Hymnen verbinden geniales Songwriting mit wundervollen und immer aktuellen Lyrics.

 

My my, hey hey
Rock and roll is here to stay
It's better to burn out than to fade away
My my, hey hey.

Joy Division – Atmosphere (1980)

Die düstere Melancholie und Ruhe dieses Break-up-Songs schüttelt mich jedes Mal aufs Neue durch, wenn ich ihn höre. Curtis' Gesang und Text, Hooks Baseline und der fast schon militärische Drumbeat von Morris sind pure goosebumps.

 

Walk in silence - Don't walk away in silence - See the danger always danger - Endless talking life rebuilding - Don't walk away

David Bowie – Heroes (1977)

Bowies Berlin-Phase (mit Kumpel Iggy Pop) im Hansa Studio ist sicherlich die exzessivste und fruchtbarste seiner ganzen Karriere. Man kann sich die beiden gut vorstellen, wie sie Ende der 70s Clubs und Bars unsicher machten, Bowie auf Kokain und Pop auf Heroin... sich gegenseitig puschend bis zum Limit und darüber hinaus.

Bob Marley – Sun Is Shining (1978)

Bob Marley hat uns allen nicht nur den Reggae gebracht, sondern war auch ein politisch engagierter Musiker, der sich bis zum Tod treu blieb und unermüdlich versuchte, die Welt da draussen ein bisschen besser zu machen.

Dem unglaublichen fetten Beat und hypnotischen Rhythmus von «Sun Is Shining» kann ich mich noch immer nicht entziehen.

Beastie Boys – Sabotage (1994)

Eine der ersten erfolgreichen HipHop Bands. 1981 noch unter dem Namen The Young Aborigines als Hardcore-Band unterwegs, haben sie sich nie von ihren Roots getrennt und so auch den Grundstein ihres Erfolgs gelegt.
Man darf dabei nicht vergessen, welche grossartigen und innovativen Rock-Musiker hinter den 4 Boys stecken... jedes ihrer Alben war ein Meilenstein gespickt mit grossartigen Rhymes, fetten Bässen und Rhythmen.

Kyuss – Gardenia (1994)

Der damalige Kyuss Gitarrist Josh Homme (heute Mastermind von Queens Of The Stone Age) schrieb dieses Riffmonster für ihr drittes Album Welcome To Sky Valley, welches 1994 erschien und das noch junge Genre Stoner-Rock bis heute definiert.
Noch immer eine der besten Rock-Shows, die ich je live gesehen habe ...

The Strokes – Last Night (2001)

Die Strokes sind in meiner Liste, weil sie 2001 mit ihrem grossartigen Lo-Fi Debutalbum Is This It den Garagerock wieder salonfähig machten und in der Folge innert weniger Monate in UK und den USA eine Riesenwelle lostraten.
Ohne Strokes keine Libertines, kein Franz Ferdinand, keine Kings Of Leon, keine Arctic Monkeys. Es wäre wieder Zeit für eine neue Welle?

LCD Soundsystem – Losing My Edge (2005)

Die Debutsingle «Losing My Edge» liess mich 2002 wieder auf ganz viel neue und tolle Tanzmusik hoffen ... zumindest LCD Soundsysthem haben uns bis heute nicht enttäuscht. I love you James Murphy!

Arcade Fire – Wake Up (2004)

Dieser Song hat was bezauberndes, betörendes, fast schon sektenhaftes. Die druckvolle Performance der Band und Butlers inbrünstige Stimme machen Arcade Fire bis heute zu einer der besten Indie-Bands der Welt. Ihre Clubshow im Mascotte Zürich am 23. Mai 2005 ist bis heute unerreicht. Im September desselben Jahres gab Mentor Bowie sich keine Blösse und brachte den Stein vollends ins Rollen.

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