Seline Kunz verlässt den RFV Basel – Nachfolger*in gesucht

Die Fachleiterin des RFV Basel möchte sich nach über vier Jahren in der hiesigen Popförderung nun neuen Herausforderungen widmen.

16/11/21  RFV Basel

Seline Kunz möchte sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwenden und verlässt den RFV Basel auf eigenen Wunsch per Ende Januar 2022. Seline Kunz hatte im Oktober 2017 ihre Aufgabe als Fachleiterin beim RFV Basel angetreten; zu ihren Aufgaben zählen die Konzeption, Realisation und Betreuung verschiedener Förderangebote für Newcomer, das regionale und nationale Networking und die Stellvertretung der Geschäftsleitung.

In ihren über vier Jahren beim RFV Basel hat sie den Newcomer-Wettbewerb RFV-DemoClinic zur neuen Soundclinic umgebaut, erfolgreich das neue Live-Fördertool Resonate (seit 2021 Resonate TranshelvetiQ) konzipiert und eingeführt sowie den Bereich Coaching und Beratung verstärkt. Daneben führte sie das Education-Projekt «... macht Schule!» weiter und verstärkte das regionale und nationale Networking im Bereich Popförderung und Diversität.

Seline Kunz © 2020
Seline Kunz © 2020

Grosse Resonanz für die Vorstudie «Frauenanteil in Basler Bands»

Die von Seline Kunz initierte und verantwortete Vorstudie «Frauenanteil in Basler Bands» sorgte ab Sommer 2018 für landesweite Resonanz nicht nur in der Popmusikszene: Die Untersuchung konnte erfolgreich auf die Untervertretung von Musikerinnen in der hiesigen Szene und mögliche Verbesserungen sensibilisieren und verstärkte die Diskussion um gendergerechte Popförderung in der Deutschschweiz.

Seline Kunz verlässt den RFV Basel auf eigenen Wunsch, um sich neuen und auch bereits bestehenden Herausforderungen, wie etwa ihrem Engagement beim innovativen schulisch-kulturellen Education-Projekt Kulturstunde Basel, zu widmen. Vorstand und Geschäftsstelle bedauern, dass mit Seline Kunz eine geschätzte und hoch kompetente Kollegin unseren Verein verlässt und danken ihr auch im Namen der Musikszene der Region für die spannende, freundschaftliche und befruchtende Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Wir wünschen Seline Kunz auf ihrem weiteren Weg nur das Beste.

Nachfolger*in gesucht ab 1. Januar oder nach Vereinbarung

Als Nachfolgerin sucht der RFV Basel bereits ab 1. Januar 2022 ein*e Fachleiter*in mit Pensum 60 %. Die Stellenausschreibung und Hinweise zum Bewerbungsverfahren finden Interessierte hier.

Pia Portmann

Pia Portmann
Pia © Samuel Bramley

Beratung pia@rfv.ch

Pia Portmann (sie/ihr) ist seit Jahren bildungs- und gleichstellungspolitisch aktiv und lässt dafür politische und musikalische Veranstaltungen verschmelzen. So hat sie u.a. das queerfeministische Queens* of HipHop Festival und Flirt Don't Hurt! initiiert sowie an Awareness-Strukturen von Festivals und Clubs mitgearbeitet. Neben den Bühnen hat sie diverse Rollen eingenommen, wie z.B. als Koordinatorin des Campus Festivals, Bookerin vom Unifestival oder als Produktionsleitung im Jugendkulturzentrum Gaskessel Bern. Musikalisch ist sie seit 2016 in unterschiedlichen Konstellationen als DJ unterwegs. Pia hat an der Uni Bern Philosophie, Englische Sprachwissenschaften und Gender Studies studiert.

Beim RFV Basel betreut sie den Newcomer-Bereich wie u.a. die RFV-SoundClinic und die Coachings. Sie ist verantwortlich für das Education-Projekt «... macht Schule», die Beratungsgespräche für Musiker*innen und das Fördergefäss Resonate TranshelvetiQ. Beim RFV bringt sie ihr Engagement und Know-How für die Förderung von und Sensibilisierung für Diversität und Gleichstellung ein.

Schwerpunkte:

Als Verantwortliche der RFV-Beratungsgespräche übernimmt sie eine Triage-Funktion und leitet Musiker*innen & Veranstaltende an die passenden Berater*innen oder externe Beratungsstellen weiter. Sie gibt auch selber Beratungen und tauscht sich gerne zu folgenden Themen aus:

 

  • Individuelle Stärken und Potentiale erkennen und nutzen
  • Alle Themen rund um Gleichstellung, Safer Spaces, Awareness und Inklusion
  • Kreative Arbeitsprozesse individuell gestalten und strukturieren
  • Umgang mit Herausforderungen im Musikbusiness und -schaffen:
    • Umgang mit Diskriminierung & Übergriffen
    • Konkurrenzdruck
    • Neurodiversität, Psychische Gesundheit, Burnout
  • u.v.m.